„King of the Road“ oder warum in 4-Zylinder mag


„King of the Road“ Suzuki GSX 1400
Als ich im Sommer 2002 aus den USA zurück kam, wollte ich wieder eine Suzuki Bandit 1200 in Deutschland fahren. Allerdings ist mir die GSX1400 „dazwischen“ gekommen.

Ein GENIALER Motor, 1400 ccm da stimmt das alte Amerikanische Sprichwort wieder „Hubraum ist durch nichts zu ersetzen, außer durch noch mehr Hubraum„. Ich verfalle hier jetzt nicht in Lobhudelei, aber das Ding ist schon sehr Genial. Die Sitzbank wurde ein bisschen ab-gepolstert, das gab eine mehr „im Motorrad“ sitzende Fahrposition. Der Lenker ist dann auch getauscht worden, es kam ein LSL SuperBike Lenker dran, der ein entspannteres Fahren ermöglichte.

Da der Lenker breiter als der Originale ist, mussten andere Kupplungs,- und Bremsleitungen angebracht werden und damit sind dann gleich alle Hydraulikleitungen gegen Stahlflex ausgetauscht. Tja, und mit dem neuen Lenker ist dann auch gleich ein Set Heizgriffe angebaut worden (warme Hände sind was Gutes, grins) und eine kleine blaue Scheibe, die aber eher Schutz für die Armaturenbecher als Windschutz ist.

Der Original Auspuff wurde gewechselt, eine SR-Racing komplett Anlage wurde angebaut und nun hat der Motor die tiefe Stimme die seinem Hubraum angemessen ist. Die Reifen wurden beim ersten Wechsel auf AVON AV45/46 gewechselt und was auch immer alle Tests von den einschlägigen Motorradzeitungen sagen, ich behaupte, das ist der beste Reifen für mich und das Motorrad. Keine Probleme (bei meiner Fahrweise, was so oder so ausgelegt werden kann) auf der trockenen Straße und auch bei Regen ist der Reifen echt Klasse.

Die letzte Änderung wurde an der Hinterachse gemacht, da (ist auch meinem Fahrstil zuzuschreiben) die Fußrasten immer auf dem Boden rumkratzten. „Metisse“ hat eine Heck-Höherlegung, die aus zwei Alu-Blöcken besteht, mit denen man die hinteren Dämpfer ein bisschen Steiler stellen kann. Das gibt ca. 3 cm mehr Bodenfreiheit und hat sich bewährt. Nicht das die GSX jetzt nicht mehr Aufsetzt, aber eben nicht mehr so früh. Alle Änderungen sind vom TÜV abgesegnet und auch eingetragen, nur mal so am Rande. Jetzt geht die Gute in ihr 13. Jahr und fährt sich immer noch so schön wie am ersten Tag, evtl. sogar noch ein bisschen schöner.

Abschließend wäre noch zu sagen, das die GIXE in all den Jahren über alle möglichen Bergpässe gehetzt wurde, wenn auf der Autobahn permanent Dauervollgas  erlebte, im Stadtverkehr in München oder in Andalusien die ein oder andere Hitzewelle durchmachen musste aber niemals, also wirklich niemals, ein Problem oder Aussetzer hatte. Der Spritverbrauch liegt im Rahmen meiner Gasgriffstellung, zwischen 4 und 10 Liter, der Topspeed irgendwo um 220 km/h rum.

Änderungen die ich sofort an einer neuen GSX 1400 (wird übrigends seit 2007 nicht mehr produziert) machen würde wären :
– Stahlflex Bremsleitungen
– Heckhöherlegung
– Heizgriffe
– Superbike Lenker

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