„Der Plan“ Motorradtour USA 4-Wochen


Frühstück

DAS Klassische Frühstück

Na ja, ein bisschen Planung gehört schon dazu, wenn man vier (4) Wochen durch Kalifornien in den USA mit dem Motorrad fahren will. Deswegen hier mal ein bisschen über Planung und den Plan um die „Insel“ Kalifornien herumzufahren. Die Vorgeschichte ist eigentlich schnell erzählt. Ich hab für fast 7 Jahre in Kalifornien gelebt. Aber ich hatte es nie geschafft einmal um den Staat herumzufahren. Klar habe ich immer mal wieder eine Tour nach hier und da gemacht. Aber UM den Staat hab ich nie geschafft. Der Grund ist auch ganz einfach. In den USA hat man halt ein bisschen weniger, na ja VIEL weniger Urlaub als in Deutschland. Deutsche 30 Tage kennt hier keiner, da ist der Urlaub eher in der 10 Tage Region anzusiedeln. Also mit 10 Tagen kommt man nicht um Kalifornien herum, das steht mal fest. So ein Trip ist in der Gegend von 9.000 bis 10.000 km anzusiedeln. Aber dank eines Arbeitgeber- wechsel in Deutschland konnte ich dann vier Wochen am Stück bekommen. Meine Frau hat das mit Ihrem Arbeitgeber anders geregelt, aber bei Ihr war es dann auch möglich.

Golden Gate

Golden Gate mal ohne Wolken

Nun ging es darum, die Strecke festzulegen, oder zumindest eine ungefähre Idee zu bekommen, was wir alles befahren wollten. Die Eckdaten sind relativ einfach festgelegt. Landung in San Francisco, dann Grenze im Norden nach Oregon und im Süden die Mexikanische Grenze. Im Westen war der Ozean die Grenze und im Osten haben wir uns auf  „Las Vegas“ als östlichsten Punkt geeinigt. Dass dann doch der „Grand Canyon“ der östlichste Punkt wurde ist eine andere Geschichte. Aber das war ja auch nur ein  „kleiner Abstecher“ von 470 km (einfach).

Und da man an der Ostseite auch nicht „direkt“ auf der Grenze fahren kann, haben wir einfach den Highway 385 als Grenze gewählt. Und kurz vor der Oregon Grenze haben wir den Highway #139 als Grenze genommen, dann den #96 und rüber nach Oregon ging es auf dem #5828. Das war mehr oder weniger ein Zugeständnis an Streckenlänge und Zeitverbrauch. Na ja, an der Küste ist es echt einfach, immer am Wasser entlang. Aber in Wirklichkeit fährt man auf dem Highway #101 und dem Traum fast aller Biker dem Highway #1. Und keine Angst, es gibt hier soooo viele Kurven, da wünscht man sich manchmal eine kurze Grade vom 1 km Länge.

Flaschensammlung

Bottle Tree Ranch in Barstow

Also die grobe Strecke ist schon mal geplant. Also alles in die Garmin Navigations- Software am PC übertragen. Das was damals MapSource und das wurde vor kurzem von BaseCamp abgelöst, ist aber in der Basis das gleiche geblieben. Dann werden die Eckpunkte von Google Maps übertragen und Wegpunkte dafür erstellt. Und natürlich dürfen die Adressen unsere Freunde in den verschiedenen Gegenden nicht fehlen. Danach werden die Touristen-Spots eingetragen. Mystery Spot in Santa Cruz ist so einer, oder Mammoth Mountain. Aber es kommen auch Punkte wie der Saloon von Cherry in Lone Pine in die Wegpunkte Liste. Am Ende wird noch eine mehr oder weniger genaue Tagesrouten-Strecke erstellt. Heißt: es wird versucht vorherzusagen, wie viele KM man pro Tag fährt. Dass diese Vorhersage genau so genau ist wie die Vorhersage der Lottozahlen – ist ja klar, oder :-)? Aber zumindest kann die Strecke in mehrere Abschnitte unterteilt werden. Unsere 10.000 km Strecke wurde in 12 Bereiche eingeteilt. Einfach damit die Anzahl der Wegpunkte in der Strecke einigermaßen übersichtlich wurde und damit das Laden sowie eine Neuberechnung nicht Stunden dauerte. Da wir sowieso ein Notebook (also eher ein Netbook) mitnehmen, ist es nicht so tragisch, dass nicht alle Routen-Elemente direkt auf dem ZUMO 660 gespeichert werden konnten.

Angel Island

Angel Island

So, jetzt nur noch die Wegpunkte anordnen und die Routen Abschnitte am PC erstellen. Tja und dann fängt das Problem an. Damit wird man niemals fertig, ich habe im Laufe der Vorbereitung ca. 100 verschiedene Routenabschnitte erstellt, die dann am Ende auf nur noch 12 reduziert wurden. Weiterhin hat die Planung eine fast unglaubliche Menge von ca. 400 Wegpunkte ergeben. Das sind NUR Punkte die man Anfahren könnte, also keine Wegpunkte die man zum Routen-Planen braucht. Warum braucht man extra Wegpunkte ? Weil ich glaube, dass die Software auf meinem PC einen eigenen Wille hat. Hier ein Beispiel aus der jüngeren Vergangenheit. In BaseCamp eine einfach Route vom „Graun im Vinschgau“ (am Reschensee, in Italien) nach „Ponte die Legno“. Der normale Motorradfahrer würde natürlich die Route über das Stilfser Joch nehmen, eventuell noch den Gavia Pass einbauen um dann endlich über den „Passo del Tonale“ zum Gardasee zu kommen. Nicht so die Software von BaseCamp. Da kann man einstellen was man will, es wird niemals über das Stilfser Joch geroutet. Vielleicht hab ich die Einstellung noch nicht gefunden, aber wahrscheinlich gibt es so eine Einstellung gar nicht. Also die Einstellung, ROUTING GEMACHT  FÜR BIKER. Nach diesem kurzen Abstecher in die Geheimnisse oder die Abgründe von BaseCamp wieder zurück zu Planung der 4 Wochen USA Reise.

Amboy

Amboy Motel

Also die Strecke ist gesichert, die Übernachtungsmöglichkeiten sind auch markiert. Da kommt das Thema, das alle Reisenden in zwei Gruppen spaltet. Es gibt Leute, die müssen wissen, wo sie am Abend und am nächsten Tag und am Tag danach übernachten. Und dann gibt es Leute die reisen einfach so vor sich hin. Wir machen eigentlich keine Planung die punktgenau an jedem Tag irgendwo endet. Ich kann ja nicht vorhersagen, ob es mir nicht z.B. in Las Vegas so gut gefällt, dass ich noch einen Tag länger bleibe, oder ob unsere Freunde in Los Angeles eine Party veranstalten und am nächsten Tag noch eine und uns dann noch zu einer weiteren Party am übernächsten Tag schleppen. Aber mit der „komme ich nicht heute, komme ich vielleicht morgen an“ Einstellung sind wir bisher am besten gefahren. Es gibt IMMER eine Übernachtungsmöglichkeit in den USA. Na klar ist das NICHT Richtig für den Hochsommer in einem Hotel mitten im Yosemite National Park. Aber auch dort fährt man mal eben ein paar km weiter und übernachtet in Bridgeport. Hat außerdem den Vorteil, dass es billiger ist und dass man was anderes sieht als der „normale“ Tourist. OK, als Biker ist man eh nicht der „normale“ Tourist.

Kurven

Kurven Kurven und Kurven

Tja und jetzt, wo bekommen wir noch das Bike her und vor allen Dingen was soll es für eines werden. Ist schon klar was es werden wird , aber ich glaube diese Auswahl ist eine längere Story. Also beim nächsten Mal. Also dran bleiben und dem Blog folgen. Oben rechts eintragen, dann kommt die Information über die nächste Folge direkt per E-Mail

 

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