„Northern California“ T4 Motorradtour USA 4-Wochen

Da fährt der Biker nun in Kalifornien herum, Sonne & Meer und so weiter.

Sonnenbrand        #WhyAskWhyAber leider ist der Biker ein deutsches Weißbrot, der Sonne zwar kennt, aber in den letzten paar Monaten nicht gesehen hat. Tja da fängt man sich am ersten Tag (an einem Nachmittag) einen fetten Sonnenbrand auf der Nase ein. Der Biker hört ja nicht auf seine Bekannten und vor allen Dingen nicht auf seine Sozia.
Und weil der Biker noch im Deutschland Modus ist, fährt er NUR mit einem Integral Helm. Großer Fehler bei einem Sonnenbrand auf dem Nasenrücken. Die Quittung dafür ist ein fettes Pflaster auf der Nase für 1 Woche und das Gelächter aller Leute, denen man die Geschichte erzählt. Klar fragen die ALLE warum man so ein „schickes“ Pflaster auf der Nase hat. Am Ende des Tages wurde dann aber auf einen Jet Helm umgestellt und das Problem mit dem Abkratzen der Haut auf dem Nasenrücken war vorbei. Was lehrt uns diese kleine Geschichte ??Abend        #WhyAskWhy Sonnenschutz ist sehr, sehr WICHTIG. Der Biker ist den ganzen lieben langen Tag draußen in der Sonne und hat immer Fahrtwind um die Ohren. Da ist ein vernünftiger Sonnenschutz existenziell. Genauso wie mit den Armen, die Verbrennen schneller, als man erklärt hat dass in Amerika Aluminium falsch geschrieben wird. Eine leichte Baumwolljacke – aus einem Army Shop – taugt am besten, und ist auch noch extrem billig. Na ja, und vor allen Dingen sehr STYLISCH. Und weil ich gerade dabei bin, trinken ist extrem wichtig. Der geneigte Leser kennt das ja, dass man immer ausreichend Flüssigkeiten zu sich nehmen soll, wenn in Deutschland die Temperaturen mal über 25 C kommen. TDrink        #WhyAskWhyja hier sind die Temperaturen häufig über 40 C, vor allen in den Wüstengebieten. Also trinken was das Zeug hält. Gatorade, Smoothies, Isotonische Getränke und zur Not auch Wasser, dann aber nur aus Flaschen. Nicht, dass man unbedingt „Montezumas Revenge“ vom Leitungswasser bekommt, aber es schmeckt mir persönlich einfach nicht, und ich bin mir nicht sicher, ob man nicht doch die Revenge des alten Azteken von dem Leitungswasser bekommt. Also viel Flüssigkeiten zu sich nehmen. DRelax        #WhyAskWhyas Bierchen am Abend ist natürlich nur als „Flüssigkeits-Haushalt-Auffüller“ zu sehen, denn Alkohol oder Geschmack ist da nicht viel drin. So jetzt hab ich meinen „auf US Bier lästern“ teil gemacht, in Wirklichkeit gefallen mir einige der Biere hier. Ein „Coors Light“ geht auch am Nachmittag zum Erfrischen, immer dran denken auch hier gibt es ein Alkohol Limit und wenn der Biker Unfallbeteiligter ist, geht das meisten nicht so gut aus. Aber das kennt man ja aus dem eigenen Umfeld. Auch wenn alle super freundlich sind, wenn etwas wegen deiner Unwissenheit (man könnte es auch Dummheit nennen) passiert, dann bist Du dran. Genau wie in Frankreich, Spanien oder einem x-beliebigen anderem Land.

Neben dem Trinken darf das Essen natürlich auch nicht fehlen. Wie essen, ich geh‘ immer zum McD, das nennt man unter Insidern auch „Chain-Cusine“, lach, nee sorry, so geht das nicht. Es gibt hier eine klasse Küche. Persönlich mag ich Mexikanisch. Eines meiner Lieblings Restaurant ist eigentlich ein „Schnell-Imbiss“ in San Jose, es heißt „Muchos“ (Video Link) und die haben einen MÖRDER Chicken-Burrito. Also echt klasse. Wenn  San Jose, einfach mal vorbeischauen: 72 East Santa Clara Street, 95113 San Jose, CA. Ich mach‘ ja wirklich nicht viel Werbung in meinem Blog, aber die Köche von „Muchos“ sind meine Verpflegungs-Produzenten über so viele Jahre gewesen, dass ich einfach nicht anders kann. Außerdem sind die Köche dort für mindestens 5 kg mehr auf meinen Rippen zuständig, lach. Darauf sollten sich Fahrer und Sozia auf alle Fälle einstellen. Ein gewisser Gewichtszugewinn ist bei einem Trip in Kalifornien nicht auszuschließen, also eher un-umgänglich. Hier eine kleine Auswahl der Verführer und dabei sind noch nicht einmal die genialen Burger von „Jack in the Box“, uhhhmmm YUMMY 🙂 Da muss man mal unbedingt rein. Wenn schon nicht den genialen „Sourdough Burger“, dann aber auf alle Fälle einen „Oreo-Cookie-Shake“, die Mutter aller Shakes, danach ist das Mittagessen auch erledigt.

Fruehstueck_001       #WhyAskWhy Fruehstueck_002       #WhyAskWhy  Food 001       #WhyAskWhy

 

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Frühstück kann man günstig, gut und mit einer riesigen Auswahl im IHOP nehmen. IHOP = International House of Pancakes. Da ist der Name schon Programm. Man muss allerdings Pancakes mögen, auf der anderen Seite gibt es dort auch eine Menge anderes Spiegelei, Minuten-Steaks und so weiter. Die abgebildeten Steaks sind in einigen der kleineren Restaurants an der Straße gegessen worden. Ist wirklich klasse, hier und da ein zukehren und sich überraschen zu lassen. Na gut, das letzte Bild hier ist aus der Kategorie „Finger Food“ und das ist nun auch sehr häufig zu finden.

 Jetzt mal was anderes – weg vom Essen, denn das folgende ist völlig unbekannt in unseren Breiten. Einen Pilot Wagen an der Straßenbaustelle. Warum und wie läuft das ? P1040644Wenn man sich mal außerhalb der Städte bewegt, wird das Land plötzlich ziemlich GROSS. Soll heißen, unter Umständen fährt man locker 100 km ohne eine Stadt oder ein Dorf zu treffen. Und wenn sich auf der abgelegenen Landstraße, die der Biker ja so liebt, eine Straßenbaustelle wegen Erdrutsch oder Brückensanierung oder aus einem anderen Grund gibt, dann kommt der PILOT-Wagen zum Einsatz. Die Punkte zwischen Anfang und Ende der Baustelle sind manchmal so weit auseinander, oder um einen Berg herum, dass eine Funk gesteuerte Ampelanlage nicht geht. Na ja, würde schon gehen, aber dann wären mindesten 10 Leute ohne einen Job. Im Prinzip läuft das so ab: man kommt an einen Haltepunkt, wo ein Arbeiter mit Signalweste und Stoppschild steht. Und an der Länge der Schlange sieht man schon, wie stark diese Straße befahren wird, oder wie lang die Baustelle ist. Jedenfalls stehen dort meistens nicht mehr als 3-8 Auto und mit dem Bike kann (und ich glaube auch DARF) man ganz nach vorn fahren. P1040645 (2)Das gibt einem Zeit, um mit dem Schildhalter ein Gespräch anzufangen, der freut sich so gut wie immer, dass er mal mit einem Touristen auf einem Motorrad reden kann. Tja und irgendwann kommt einem ein Baustellenfahrzeug entgegen, das kurz vor dem Anhalte-Mitarbeiter an den Straßenrand fährt, den nachfolgenden Verkehr durchlässt und dann umdreht. Nun startet dieses Baustellenfahrzeug seine Fahrt in die andere Richtung (wie ein Pace-Car) und man zockelt da dann hinterher. Nach gefühlten 10 km ist die Baustelle dann auch vorbei, und es warten schon 2-3 Fahrzeuge auf der anderen Seite. Hier wiederholt sich der Vorgang wieder und so fährt das Baustellenfahrzeug immer hin und her. Wenn es auf die Dauer nicht langweilig werden würde, das könnte mein neuer Job werden wenn ich mal in Rente gehe.

 

 

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