Da hab ich mir letztes Jahr ein paar (also zwei) neue Helme gekauft, wegen der Rocket III Roaster, andere Story das, aber die Helme passten so schön zu dem Bike.
RocketIIIAlso es wurde 2 Nolan N44 mit dem Nolan eigenen N-Com System, denn ich will mich ja ab und zu mit meiner „Writing Pillion“ unterhalten. Tja und die sind natürlich alle beide in Italien hergestellt. Die N-Com auch, aber nach einem Software Update funktionierten sie auch ganz gut. Aber es gibt zwei Sachen, einmal am Helm (ach dann sind es DREI Sachen) und einmal am N-Com.

Kommen wir mal zu den Helmen: wenn ich so drüber nachdenke, dann finde ich sogar DREI Sachen allein am Helm, die nerven und die auf eine nicht sooooo tolle Entwicklung der italienischen Ingenieure hinweisen.

Aber der Reihe nach :
– die Luftschlitze oben am Helm.
Da hat jemand sicherlich im Windkanal die Lüftung des Helms ausprobiert und ist dann hingegangen und hat die Kanäle noch ein bisschen aerodynamisch angepasst. Guter Mann, aber er wäre besser mal mit dem Helm draußen in der WIRKLICHEN Welt rumgefahren. LuftSchlitzeDa gibst so Dinger, wie Fliegen, Hummeln, Bienen und auch Wespen. Alle sind mehr oder weniger groß oder besser klein genug, dass sie durch die Lüftungsschlitze gepresst werden. Tja und wo endet (nach der aerodynamischen Verbesserung) also wo endet dieser Lüftungskanal? Klar, auf dem Kopf, er soll ja kühlende Luft dorthin bringen. Nur was hat sich der BEKLOPPTE italienische Ingenieur gedacht, da kein Gitter davor einzubauen ?? Da wünsche ich ihm doch einfach mal das Erlebnis,  das ich hatte, als mir eine Biene/Wespe, jedenfalls was gelb/schwarzes, mittig auf der Kopfhaut gelandet ist.
Ich nehme natürlich alles sofort zurück, wenn das nur in meinem Helm ist, dann scheiß ich mal die Endkontrolle von Nolan ein, aber wenn es der Ingenieur war, dann verfluche ich ihn bis zum Ende seiner Tage.
Warum ?? Weil da nicht nur gelb/schwarze Tierchen unbeschadet aber angriffslustig durchgedrückt werden. Sondern auch andere mehr oder weniger lautlose aber schmutzige Tierchen. Nur mal so ein Gedanke, Augen zu und mental durch eine dieser Mückenschwärme fahren, nun Augen auf und überlegen wie viele davon jetzt durch den Lüftungskanal auf der Kopfhaupt gelandet sind !!

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Jaaaa, noch Lachen wir. Aber gleich beschlägt das Visier wieder.

– Visier Beschlägt.
Weil wir gerade schon bei der Lüftung waren: im Windkanal kommt bestimmt kein einziges mal der Atem des Testers mit einer kalten Scheibe in Berührung. Aber wenn man so wie ich auch ab und zu mal bei Temperaturen fährt, bei denen man eigentlich eine Heizweste benötigt, dann kommt man unweigerlich zu dem Schluss, dass dieser Helm von den Ingenieuren in Italien im WARMEN entwickelt und auch nur genau dort getestet wurde. Haaallooo meine lieben Tester, es gibt auch anderes Wetter und dann beschlägt der Nolan N44 wie SAU!! Da muss man echt den Helm unten einen Spalt auflassen um ein bisschen Zirkulation rein zubringen. Da hilft auch die kleine Klappe an der Unterseite KEIN BISSCHEN. Der Helm nebelt ein, schneller als man „Spagettiiiiii Bologneseeeeee“ sagen kann. Das geht so nicht, es wird sogar noch schlimmer, wenn der Helm auf einem Bike mit einer großen Frontscheibe, wie zum Beispiel einer GS1200 gefahren wird.

– Leise ist auch anders
Hat alles irgendwie mit der Konstruktion des Helms zu tun. Sobald man mal schneller als 140 fährt, wird der Helm so laut, dass man einen Gehörschutz tragen muss und dann ist leider auch das N-Com völlig sinnlos -oder besser sprachlos. Tja, ich weiß in Italien gibt es eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 130 km/h… aber wirklich, im Land von Valentino Rossi fährt doch kein Biker, der was auf sich hält die zulässige Höchstgeschwindigkeit, oder ??
Und der Tester in der Qualitätskontrolle ist dann auch bestimmt ein 97 jähriger Rentner, der eh schon einen Gehörschaden aus dem letzten Weltkrieg mit schleppt. Und wenn man dann wieder langsamer fährt, stört entweder der Gehörschutz und verhindert die N-Com Kommunikation mit der Beifahrerin, oder der Wind war so laut, dass die Ohren immer noch so laut klingeln, dass man sie nicht versteht. Sieht echt Scheiße aus, wenn man an der Ampel steht und beide in das Mikrofon schreien, um mit dem Vorder/Hintermann/frau „zu reden“.

– Ich hatte noch was viertes
Kommen wir erst mal zu dem N-Com System.
Hier hätte ich mal ein Hühnchen mit demjenigen zu rupfen, der das Bluetooth System entwickelt hat. Buddy, oder besser AMICO, was habt ihr euch dabei gedacht die Bluetooth Reichweite für die Kopplung des Telefons auf 30 cm runter zu regeln ?? Seid ihr denn völlig ohne Sinn und Verstand in eurer Testabteilung ??SeitemitNCom
Zuerst hatte ich ja das Telefon (Samsung Note 2) im Verdacht, aber nachdem ich versucht habe ein LG, ein HTC und ein Motorola an den Helm zu koppeln und mal ein paar Reichweiten Tests mit beiden Helmen und beiden B4+ N-Com Systemen zu machen, war klar, dass ich den Falschen (einen völlig Unschuldigen) verdächtige.
Also nicht die Verbindung der Helme miteinander ist das Problem, sondern die Koppelung zum Handy hat ein Reichweiten Problem. Bei beiden Helmen und bei allen Handy’s. Also wirklich, ist doch total bescheuert, wenn mein Handy keine vernünftige, GLASKLARE Verbindung zum Helm aufbauen kann. Es sei denn, die Entfernung zwischen Helm und Handy ist kleiner als 30 cm.
Meine lieben italienischen Ingenieure, AMICO’s, bitte bitte bitte, geht mal nach draußen, lasst euch den Wind mal so richtig um die Ohren pfeifen und fahrt mit euren Produkten mal in eurem Land rum, es ist wunderschön dort und wenn ihr so fahrt, lasst euch mal anrufen und das Handy dabei im Tankrucksack liegend auf Auto-Answer. Wenn ihr jetzt eine vernünftige Verbindung hinbekommt, will ich unbedingt wissen mit welchem Handy das funktioniert. Dann schreibt das auch in die Bedienungsanleitung, N-COM funktioniert nur vernünftig mit Handy XYZ !!!

Mir ist immer noch nicht das vierte Problem mit dem Helm eingefallen… ohh, doch jetzt.

ECE22, klingelts da eventuell ?? Der Helm kommt doch von einem italienischen Hersteller, oder ist Nolan plötzlich und ohne mein Wissen nach Pampelmusen-Land ausgewiesen worden (verdient hätten sie es ja). Hier zur besser Erklärung der Text von  Helmets24.de, die das besser erklären können als ich. Warum ich mich eigentlich so darüber aufrege? Ich kann den Aufnäher nicht finden – nicht an irgendeiner noch so versteckten Ecke an beiden Helmen. Und ich befürchte, dass ich mit dem Helm nicht mal nach Italien fahren darf, um ihn dem Hersteller zur Nachbesserung auf den Tisch zu knallen. Wenn der Aufnäher nur an meinen beiden N44 fehlt, dann bitte austauschen, sollte der Aufnäher jedoch in der ganzen Serie fehlen, dann ist das doch echter Schrott, der für einige €uronen an den Biker verkauft wird. Könnte man hier nicht schon von einem weiteren Skandal sprechen: italienische Helmhersteller sponsoren ein Gesetz, mittels dem nicht nur deutsche Biker in Italien abgezockt werden können, weil sie zwar einen italienischen Helm im Heimatland des Helms fahren, ABER ohne ECE22. Da müsste man mal den Importeur fragen.

 

 

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