28.2.16 – Wüstenfüchse

Gestern wollte ich eigentlich was über die Geisterstadt BODIE schreiben, aber da ist mir Essen und das anschliessende Fress-Koma dazwischen gekommen, deswegen gab es gestern auch nur die Bilder von Besuch in Bodie. Wie wir da hingekommen sind stand auch schon im Beitrag davor, (der mit der Staubfahne, nicht der mit dem „Bros vs. Bitches„).

File_088Für eine genauere Geschichtsbeschreibung von Bodie, kann ich nur die Beschreibung in Wikipedia empfehlen. Interessant fand ich den Satz, das man den Ort umbenannt hat weil man eine Verwechslung mit dem Wort „Body“ also im Sinn von „Leiche“ vermeiden wollte. Und dann ist Bodie doch zu einer Leiche geworden, einer hübschen aber doch einer Leiche.File_069

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Als Übernachtungsort ist Bridgeport in der Gegend eigentlich der perfekt. Als Ausgangspunkt für eine Tagestour nach Bodie, für eine weitere Erkundung von Yosemite, oder Mono Lake. Jedenfalls gibt es in Bridgeport ein nettes Motel zu fairen Preisen und einer guten Prise an Humor, lach.

Hier kann man sich dann immer noch Entscheiden ob man seinem Plan folgt und nach Süden in Richtung Death Valley fährt, oder nach Norden in Richtung Lake Tahoe abdreht. Da wir eh später nach Lake Tahoe kommen werden sind wir halt nach Süden in Richtung Death Valley gefahren.  File_092Wenn man Zeit hat, auf alle Fälle mal einen Abstecher auf den Highway # 158 in Richtung „Double Eagle Resort and Spa“ machen. Wir sind schliesslich im Urlaub und da kann man es sich gut gehen lassen. Der Hgw #159 geht dann später wieder auf den #395 zurück. Kurz danach kommt „Mammoth Mountain“ und „Devils Postpile“ wobei eine Fahrt mit der Seilbahn auf die Spitze von Mammoth Mountain eine geniale Sache ist. 11.000 und ein paar Fuß hoch, mit einer Aussicht die man sich viel länger ansehen möchte als man eigentlich Zeit hat.

Kurz hinter Big Pine kommt ZURICH, aber keine Panik das ist nicht ein Tunnel in die Schweiz, sondern eine der vielen Städte hier, die von Auswanderern mit heimatlichen Namen  versehen wurden. File_090Findet man in den USA sehr häufig, Munich, Berlin, Hamburg usw. alles Deutsche Namen (ok, andere wie Zürich und Wien, Cadiz und Bagdad, lach, sind auch zu finden) die man hin und wieder unterwegs findet. Wir sind mal durch Hamburg durchgefahren, das hatte irgendwas um 730 Einwohner (im Norden von Kalifornien).

Weiter auf einem sehr gut ausgebautem Highway (dem #395) RIchtung Süden. Landschaftlich eine geniale Gegend, hier kommt die Weite des Landes so richtig zu Geltung und die Berge auf der rechten Seite sind ein richtiges Gebirge und nicht nur ne Hügelkette.

File_098Es ist der Sierra National Park, mit Bergen in der 3.000 m Grösse. Wir sind auf dem Weg zu einem weiterem Übernachtungs-Zwischenstop, ich hab doch gesagt das dies Urlaub ist, oder ? Na jedenfalls haben wir in einem Motel in Lone Pine unser Nachtlager aufgeschlagen und sind dann in einen „Saloon“ den ich schon von früher kannte gegangen. Witzige Geschichte ist da passiert, ich hab die Chefin mit einem Bierdeckel beworfen, wurde aber nicht erschossen, sondern habe einen Aschenbecher zum Rauchen bekommen. Lach. Jedenfalls ist keines der vielen Bud’s schlecht gewesen, grins und wir sind am nächsten Morgen dann sehr früh (also wirklich früh) um kurz nach 5:00 (brrr) wieder losgefahren um das Death Valley zu befahren und Erkunden.

File_056Was zieh man eigentlich bei solchen Trips an ? Oben auf dem Tioga Pass in 3.000 m Höhe war es schon echt Schattig, also eher unsere normale Sommer Motorradbekleidung. Das ist aber VIEL ZU VIEL in der Wüste. Klar gibt’s immer wieder mal den ein oder anderen Touristen der das Death Valley im T-Shirt befährt, aber es hat sich bewährt eine eher dünne Baumwolljacke aus US-Army Beständen  zu erwerben und diese dann zu Tragen.

File_126Hilf vor allen Dingen vor der Sonne und transportiert die Körperflüssigkeit die man verliert (nennt man auch Schwitzen) grossflächig ab und kühlt dabei ein kleines bisschen. Jeans, leichte Sommerhandschuh und immer eine Kopfbedeckung auf. Ist für uns Weicheier eher Überlebensnotwendig. wenn nix bei der Hand ist, einfach den Helm Auflassen, dann kann man auch +55 C in Badwater (einem der tiefsten Punkte in den USA) locker aushalten. Na gut man kann es Aushalten. Und Trinken, Trinken und nochmal Trinken. Hört sich wie eine Binsenweisheit an, aber es wird sehr schnell sehr häufig Vergessen und dann hat man mit Kopfschmerzen im harmlosen Fall zu kämpfen. Muss im Urlaub nicht sein. Für die Motorradreise hat sich Gatoraid (ein Isotonischer Drink) bewährt. Weil der gleich die Mineralstoffe und Spurenelemente ausgleicht.

File_107Wir sind eh schon in einem für uns ungewohnten Environment, da muss der Körper nicht auch noch ausfallen. Also nochmal Trinken Trinken Trinken. Selbst so kleine Läden wie dieser an der Strasse haben irgendwas aus der Isotonischen Getränke Region im Angebot. Und der hier hatte geniales Chili con Carne, lach. Da greift man gerne zu, weil Motorrad fahren doch Hungrig macht, lach.

Am nächsten Tag geht’s dann weiter das Death Valley erkunden.

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