29.2.16 – What happens in Vegas, stays in Vegas !

Was ist die Faszination mit Wüsten oder zumindest mit so toten Orten wie das „Death Valley„? File_119Na ja zuerst einmal ist das Valley nicht DEATH und es ist eigentlich wunderschön, wenn es nur nicht so heiss wäre, lach. Wir hatten eine Temperatur von knapp +52 C am Nachmittag in der Nähe von „Badwater Basin“ (Badwater ist übrigens 85,95 Meter unter dem Meeresspiegel). Ja es gibt Wasser hier aber ehrlich, wenn man das Trinkt war’s dann das Ende der Tour und unter Umständen auch des Lebens. Das wäre ja auch zu Ironisch, gestorben weil in Death Valley in Badwater das Wasser getrunken wurde. Die Namensgebung kommt natürlich aus der Gründerzeit, wie so viele hier.

Diesmal waren es die ’49er die den Namen „angeblich“ geprägt haben. File_101Also nicht die Football Mannschaft aus San Francisco sondern eine Truppe Siedler die eine Abkürzung gesucht haben und dann fast umgekommen wären. Aber das steht alles in Wikipedia, einfach hier Nachlesen. Mit  „Dantes View“ gibt es einen Gnadenlos guten Überblick über das Valley, den hätten die Siedler damals mal verwenden sollen, dann wären sie sicherlich nach Vegas umgekehrt, lach. Ach so das gab es damals ja noch gar nicht, Grins. Also Um von Badwater zum Aussichtspunkt Dantes View zu kommen, muss man erstmal am „Artist Drive“ vorbeifahren.

File_115Man kann aber auch (wie wir) den „Artist’s Palette“ fahren und sich die verschieden farbigen Gesteinsformationen ansehen. Allerdings (meine Meinung) sieht man das am „Zabrinskie Point“ auch und da kann man gleich ein bisschen Offroaden mit den Bikes, grins. Eine Besonderheit die ich hier zum ersten Mal gesehen habe sind sogenannte „Mushroom“ Felsen. Da ist der obere Teil des Felsens härter als der mittlere und die Erosion durch Wind und herumfliegenden Sand macht dann die interessanten Steine. Einige sind so in der Grössenordnung von 3-5 Meter hoch und andere sind eher im 1-2 Meter Bereich. Nur mal so von wegen alles ist tot hier. Es gibt auch einen Campingplatz direkt neben der Ranger Station. Aber ehrlich ich würde lieber in einem Amerikanischen RV (Recreational Vehicles) von der Grösse eines Busses hier auf den Campingplatz gehen. Der hat wahrscheinlich eine Klimaanlage die diese Temperaturen auf verträgliche 30 C runterregeln kann.

Hab ich bei dem letzten Blogbeitrag über die Anreise zum Death Valley schon gesagt. Sehr wichtig ist Trinken Trinken Trinken. File_129Und die Ausnutzung von Schatten ist auch eine der Fähigkeiten die man hier schnell erlernt.  Und bevor wir nach „Las Vegas“ kommen, sind wir aber erstmal ein Stück auf dem „Alien Highway“ unterwegs gewesen. Nein da sind keine Aliens „mehr“, lach. Aber hier ist ein Ausläufer des „Area 51“ der fast bis an den Highway reicht. Wir haben es aber dann nicht auf die Spitze getrieben und sind nicht mit den GS (Gelände ist ja ein teil des Namens) über die vorhandenen Dirtroads in das Area 51 reingefahren. File_144

Uns ist eine Tankstelle auf dem Weg aufgefallen, die wahrscheinlich schon seit der Zeit des Raumschiffabsturzes in Rockwell verweist ist. Aber auch diese Ruinen oder besser Zeiten der besseren Zeiten, findet man hier an jeder 3. Kreuzung. Man muss nur hinschauen. Las Vegas ist am besten auf dem Bike zu finden, wenn man in der Nacht ankommt, denn dann ist der Strahler auf der Spitze des „LUXOR“ Hotels ein leuchtendes Signal (auch für Aliens) das uns wie die Motten nach Vegas lockt. Die Anreise nach Vegas kann man sich noch ein bisschen Unterhaltsamer gestalten. File_125Indem man nämlich nach Red Rock abzweigt bevor man auf dem Highway zum „STRIP“ abbiegt. Hier kann man nochmal ausgiebig die Natur und die Ruhe geniessen. In Vegas ist da dann auch sofort vorbei.

Kleiner Tip, Henderson, ist nicht so weit weg und wenn man mit einem Budget auskommen muss, sind dort die günstigeren Motels. Und immer eines mit einem „gekühlten“ Pool aussuchen. Sonst wird’s eventuell einfach nur warm.

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„What happens in Vegas, stays in Vegas“

Wird auch noch erklärt, beim nächsten mal.

 

 

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