Navi für Biker ??

quasimodonavi_2Ich habe das schon irgendwo mal vorher geschrieben das meiner Meinung nach ein Navi –> Richtig Verwendet <–  ein schickes/cooles/notwendiges Sicherheit Tool für Motorradfahrer ist/sein kann/wäre.

Wichtigster Satz : „…. und das Programmieren eines GPS während der Fahrt ist eine ganz ganz DUMME Sache.“

Aber was verendet man denn nun ? Auch eine gute Frage, einige stehen auf Handy’s in einer speziellen Halterung mehr oder weniger vor Witterungseinflüssen geschützt. Die gibt es von den günstigsten Chinesischen Hinterhof Klitschen für 6 Euro (inklusive Versandt), meistens auch  mit der wertentsprechenden Dichtigkeit und Haltbarkeit. Bis zum Hochpreis Schutz vom Bajuwarischen Hochpreis Motorrad Hersteller. Alle vergessen zwar die eigentliche Gefahr für die Elektronik, aber das sieht man im ersten Moment nicht, nämlich Vibrationen. Aber Handy’s werden eh alle 2 Jahre getauscht und die drei mal die ein Handy als Navi (Ersatz) auf dem Motorrad angebracht ist verringert schon nicht die Lebensdauer unter 2 Jahre. Außer vielleicht man fährt einen 1 oder 2 Zylinder Vibrator aus „A“ oder „USA“ oder „JP“, oder ein indisches Bullet Diesel Motorrad, dann ist’s mit der Lebensdauer eines Handy als Navi am Bike nicht weit her.

20150619_150240Also bleibt eigentlich nur noch in die Geldbörse zu greifen und eines der speziell für Biker gebauten Navigationsgeräten zu kaufen. Laut Hersteller halten diese einen Regenguss aus, sind durch ihre mehr oder weniger dicke Ummantelung vor Beschädigungen bei einem Runterfaller (Umfaller oder so) ganz gut geschützt. Die Displays sind meistens entspiegelt und auch mit Handschuhen gut bedienbar, was aber eher an dem TFT System liegt. Die Software der Hersteller solcher Geräte ist mittlerweile auch mit ein paar Schmankler für den Biker gerüstet und fast immer gibt es eine PC Software dazu, damit FRAU/MANN am heimischen PC die Route Planen kann und mit seinen Mitfahrern auch austauschen kann.

Das GPX Format hat sich in der Zwischenzeit (meine Meinung) also kleinster gemeinsamer Nenner bei der Routenweitergabe herausgestellt. Egal ob vom Hersteller A B oder C das Navi, es gibt einen Weg das sie entweder von haus aus das GPX Format lesen können, oder es gibt im Internet einen Konverter auf das eigene Format. Einige Hersteller haben erkannt, das Motorradfahrer gesellige Gesellen sind und ein paar Features wie einen Buddy-Marker eingebaut, damit man sehen kann wo der Kollege rumirrt wenn man ich mal verloren hat. Oder so Features wie Bluetooth Übertragung einer Route an das Gerät des Kollegen. Nach dem Motto „Ich Plane den Hinweg, den Rückweg machst DU dann und am Start tauschen wir die fehlenden Teile eben aus. So fühlt sich jeder als ein Teil der Planung, oder so.

emeraldanaviWas ich fahre?? Seit Jahren schon Garmin, ich habe mich mit MapSource und dann auch mit BaseCamp ausgesprochen wohl gefühlt. Meine Touren sind immer relative einfach gestrickt und in einzelne Teile oder bei Mehr-Tagestouren in einzelne Tage unterteilt. Ich verwende ziemlich viele Wegpunkte, die einen Sprechenden Namen haben, denn nichts ist schlimmer als die Route abzuändern und nur Wegpunkte mit dem Namen WP 001 bis WP 999 zu haben und nicht zu Wissen an welcher Stelle man nun eigentlich ein Re-Routing machen kann oder will. Bei „WP0450_BayrischZell-Sued“ ist das ganz einfach es ist immer noch einigermaßen sortiert und Lesbar, aber ein Einfügen ist auch extrem einfach. Alle Wegpunkte einer bestimmten Gegend bekommen auch das Gleiche Icon, so kann man deren Zusammengehörigkeit sofort erkennen. Ach so und ich verwende ein Zahlensystem das immer am Anfang in 10 und bei kleineren Routen in 5er Schritten geht, damit kann man die Wegpunkte immer passend setzen und muss nicht den ganzen Zahlenbaum updaten.

Das ist und soll keine Kaufhilfe sein, es soll nur mal ein paar Aspekte bei der Navi Wahl beleuchten und aufzeigen.

Ein ganz Wichtiger Teil aus dem „Sicher Fahren mit GPS “ Artikel : 3: Ein GPS verbessert die Nachtfahrt Sicherheit. Darüber wird eher selten gesprochen, aber meiner Meinung nach gibt Dir ein GPS in der Nacht eine bessere, nennen wir es mal „Road Awareness“. Soll heißen, das GPS kann dir Helfen den Streckenverlauf zu Wissen, bevor Du es dann im Scheinwerferlicht sehen kannst. NEIN, man fährt in der Nacht nicht „NACH GPS“!! Das Endet nur als Zeitungsnotiz.

GEHIRN EINSCHALTEN Fehlt in dem Artikel noch an einigen Stellen. Das Navi ist doch kein Ersatz für den gesunden Menschenverstand. Wenn da eine BLAUE Linie eingezeichnet ist, dann kann man sich Denken das dort Wasser ist und fährt nicht einfach Blindlings dort hinnein und sagt das „Aber das Navi hat doch ….“. Das ist eine Aussage einer Person die in der Evolutionsstufe noch unter einem Graubrot angesiedelt ist.

Ahh und hier noch ein paar NoNo’s

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Keine Ahnung ob das wirklich hält, aber wenn ich mir die Vibrationen an einer 1-Zylinder XT vorstelle, dann unterstelle ich dem Plastikhalter mal keine lange Lebenszeit. 

 

 

s-l500Die Tasche rechts ist vielleicht ganz gut, aber ehrlich, wen macht sich die Mühe Tagein, Tagaus das Navi da reinzufummeln und auch wieder bei jeder Gelegenheit rauszuholen.

 

s-l1600-1Ach so dann sind a noch die Übervorsichtigen, die ein Wasserdichte Navi in eine Wasserdichte Schutzhülle stecken. Auch viel zu viel Aufwand. Das lohnt sich alles nur wenn man das Navi (oder Handy) nur ab und zu verwendet.

 

 

 

Wenn man wirklich häufig Fährt und die Vorzüge eines Navi’s kennen und verstehen gelernt hat dann kommt man nicht an einer professionellen Lösung vorbei.
Tja und beim nächsten Blog gehts dann vielleicht um die Geschichte, wie bekomme ich m eine Routen von BaseCamp auf mein Navi.

 

 

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Joerg Wenzel – Blogender Motorrad Enthusiast – aus München – schreibt http://www.WhyAskWhy.net

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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