So langsam nimmt unsere Reise zur Tourist Trophy auf die „Isle of Man“ Form an.

Das schwierigste war die Fähre zwischen Liverpool und der IoM (Isle of Man) zu bekommen. Die sind immer recht schnell ausgebucht, sozusagen am Ende der Rennwochen für kommende Rennwochen (die ein Jahr später startet). Hiermit meine ich die Fährverbindungen zu komfortablen Zeit und nicht mitten in der Nacht, wie bei unsere 2016er Tour. Und da ist auch schon das Stichwort. Im Unterschied zu der echt coolen Reise in 2016 mit Zelt und Buddy, wird es in 2017 eine Sau-Coole Reise mit Hotels und der besten Beifahrerin der Welt (meiner Frau).

Hier die ersten Überlegungen und Abschnitte. „Qusiomodo“ wird unser Touren-Fahrzeug werden.
Die GS 1200 Adventure hat sich in 2016 Bewährt und in dem Jahr annähernd 22.000 km abgespult, ohne Fehl und Tadel. Die Adventure war schon einmal auf der Insel (auf der ’16er Reise) und sollte den Weg dahin also ganz gut kennen, grins. Der Unterschied zur letzten IoM-Tour ist, das seit knapp 2 Monaten die Adventure auf  „Metzeler RoadTec01“ Reifen steht (oder besser Rollt). Nicht das ich in 2017 viel mehr Regen auf der Insel erwarte, aber dafür sind diese Metzeler eigentlich gemacht. Na gut bis Mai ’17 ist ja noch ein bisschen hin und da ist noch eine Kroatien Tour dazwischen, vielleicht steht die Maschine bis dahin ja auch wieder auf die bewährten „Heidenau K60 Scout“. „Schau’n ma amoi“, wie man hier in Bayern so sagt.steampacketcompany

Aber zurück zur Tour auf die IoM in 2017. Wir fahren (oder fähren) mit der „Steam Packet Company“ auf (oder besser in) der Fähre „MANANNAN“.  Kleiner Auszug aus Wikipedia :
Manannan mac Lir [‚manaNaːn mak Lʴirʴ] ist eine Sagengestalt in der keltischen Mythologie Irlands. Er galt als der Sohn des Meeres Lir und Lokalgeist oder Verkörperung der Isle of Man (altirisch Mana, Genitiv Manann). Beinamen sind Lodan und Oirbsen. Als Lodan ist er der Vater der Göttin Macha, als Oirbsen ist er der Geist des Sees Loch Oirbsen in Irland. Ein weiterer Beiname in Gallien und Britannien ist Barinthus.[1] Seine walisische Entsprechung ist Manawyddan.

Die „MANANNAN“ ist ein Katamaran der die Überfahrt normalerweise in knapp 3 1/2 Stunden macht. Schwimmen sagt man bei Fähre doch nicht, oder? Das wäre ja doof, denn dann bräuchte man ja keine Fähre, also wir fahren mit der Fähre. Aber um dahin zu kommen (zur IoM), zumindest von München, sind noch ein paar Klippen zu umschiffen um im Seefahrer Slang zu bleiben.
Direkteste und kürzeste Verbindung zwischen dem Festland (Europa) und dem United Kingdom (u.U. bald nicht mehr so United und dann auch nicht mehr in der EU) wäre von Calais nach Dover im „Chunnel“. Aber ehrlich, ich bin schon Alt, habe meine Frau auf meinem Buckel liegen (smile) und vor allen Dingen keinen Bock so viele km mit dem Motorrad zu Fahren um zur IoM zu kommen, wenn es doch auch „Bequemer“ geht.

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Das ist eine sehr große Bild Datei knapp 11 MB, könnte also beim öffnen etwas dauern.

Also hier ist der Plan fürs Festland (Europa, grins).
Einen Tag vor der Abreise, nach dem Feierabend, wird der gemietete Transporter abgeholt. Dann die GS samt Koffer und dem Rest verladen. Problem das ich sehe ist eine Rampe also eher das Fehlen einer Rampe, mal sehen wie ich das Löse. Dann Schlafen und am nächsten Morgen (Feiertag) zügig los und nach Dortmund das Bike ausladen und Transporter abgeben. (immer noch, Problem Rampe)
Im Hotel in Arnsberg einchecken und den Tag genießen. ~Motorrad 60 km~ Nächster Tag Sauerland Erkunden (ja ja Verwandschaft besuchen auch noch) und im Hotel relaxen. Mal schau’n ob das GERONIMOS am Möhnesee noch existiert. Dann am nächsten Tag gemütlich nach Rotterdam zur Fähre.  ~Motorrad 350 km~ Spät Nachmittags auf der Fähre einchecken, gemütlich auf die Insel nach Hull an die Ostküste schippern. Das wars dann mit festen Boden unter den Füssen.liverpooldocks

Jetzt der Plan für die Insel, OK das ist immer noch Europa, grins, der „Brexit“ kommt doch erst in 5 Jahren oder so, oder ? Anyway, Morgens in Hull nach einem reichlichen Frühstück, aufs Bike geschwungen und nach Liverpool fahren. Also das ist der Plan, „schwingen“, wahrscheinlich wird es nach dem Frühstück Buffet auf dem Schiff (kenne ich vom letzten mal) eher ein aufs Bike drauf rutschen. Also von Hull geht es dann quer durch England nach Liverpool (siehe Karte weiter unten).

Und da „müssen“ wir wieder in ein Hotel, weil die verdammte Fähre zur IoM schon wech ist wenn wir ankommen. Aber da unser Herberge in Schrittweite zum Terminal ist, ist es mir eigentlich egal das ich hier eine Nacht „ausharren“ muss. Die haben ja eine Bar, lach. Und es gibt am nächsten Morgen ein reichhaltiges Frühstück. Ich sehe schon das wird eine Frühstücks-reise und am Ende muss ich Material auf der Insel lassen, damit das zulässige Gesamtgewicht nicht überschritten wird. ~Motorrad 210 km~ Am nächsten Vormittag auf die „MANANNAN“ einchecken und ramseyparkrübermachen zur Isle of Man. Hier geht’s dann nach Ramsey zu unsere Übernachtungsgelegenheit dort. Das sind dann nochmal ~Motorrad 15 km~ 

Alles zusammen werden wir bis dahin mit dem Motorrad knapp 650 km gefahren haben. Wobei die reine Fahrstrecke auf der Strasse nur knapp doppelt so weit ist. 1440 km (wenn man den „Chunnel“ und die Fähre zur IoM rausrechnet)

Es ist eigentlich egal wie immer wir auch hergekommen sein werden, wir sind dann auf der Isle of Man und können uns unbeschwert die Trainings-Sessions und Rennen der Tourist Trophy ansehen. Alte Freunde besuchen, neue Freunde besuchen, die Insel Erkunden, oder einfach nur das ein oder andere Pint mit Freunden in „the best Pub in Town“ verdrücken und nach Hause torkeln, oder so.

 

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Joerg Wenzel – Blogender Motorrad Enthusiast – aus München – schreibt http://www.WhyAskWhy.net

 

Zu dem Thema gibt es natürlich mehr, also immer mal reinschauen. Ich habe das Problem mit dem Transporter und der fehlenden Rampe nicht aus den Augen verloren. Auf der Rückreise soll ja auch wieder ein Transporter verwendet werden. Wahrscheinlich muss ich das mit FRIENDS-POWER erledigen.

 

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