Irgendwann auf der „Isle of Man“ während der „Tourist Trophy“ reifte der Plan die „Classic TT“ zu Besuchen.

mannanan-wireframe

Bild von Steam-Packet.com

Gesagt, getan, schnell zum Terminal nach Douglas gefahren und ein Ticket gebucht für die Fähre von Liverpool. 
Die „Manannan“ ist schon geil zu fahren, genügend Platz, der Katamaran ist schnell wie Sau und Liverpool ist „einfach“ von München aus zu erreichen.

Je näher der August kam um so hibbeliger (komischer Sauerländer Ausdruck für Nervös) wurde ich. Ein neues Motorrad war bestellt und es war nicht sicher das es auch pünktlich zur Fahrt auf die IoM (Isle of Man) bereitstehen würde.

K1600GT_in_MuenchenjpgAber alles gut, die Maschine kam pünktlich (danke der Hilfe von einigen Freunden, ist aber eine andere Story), der 1. Service konnte auch noch gemacht werden, also alles in allem ein gelungener Start zur C-TT.
Einfach alles notwendige für die Überfahrt gepackt der andere Rest war ja noch im lager auf der Insel und dann ging es am Mittwoch abend um 17:00 los.

Das erste was auffällt ist das die „rote Zora“ und ich sehr gute Freunde werden könnten. Ja meine Motorräder haben seit einiger Zeit Name. Die S1000 XR war „Esmeralda“ weil sie ab und zu zusammen mit „Quasimodo“, der GS 1200 Adventure auf dem Parkplatz oder in der Garage stand. Na ja und die neue K1600 GT heisst halt „rote Zora“, eher weil sie als Sechs-Zylinder einfach eine Macht ist und nicht, weil sie an die „Rote Zora und ihre Band“ erinnern soll.
(Anmerkung des Schreibers: Die „Rote Zora und ihre Band“ waren eine militante Feministen Gruppe (1977–95) die in den 70er und 80er Sex Shops ausgebombt haben und gegen die Ausbeutung der Frau protestiert haben.)

Aber zurück zum Motorrad. Das Fahren damit macht einfach Spaß. Sehr komfortabel aber auch sehr schnell wenn es drauf ankommt. Spritverbrauch hält sich auch in Grenzen, schnellt allerdings hoch wenn man jenseits der 230 km/h Region reist, aber das war auch nicht anders zu erwarten. Alles in allem liegt der „Durstschnitt“ bisher bei ungefähr 6 L 🙂

Was war das Thema nochmal ? Genau Classic TT auf der Isle of Man. Also losgefahren, bei einer guten Freundin in der Nähe des einzigen Kaltwasser Geysirs (Andernach) übernachtet und dann am nächsten Tag über Dünkirchen mit der Fähre auf die Insel. Dann noch eben die paar hundert KM nach Liverpool und dort dann auf eine weitere Fähre zur Isle of Man.

F-Supermarkt

Unterwegs in Belgien standesgemäß ne Tüte Pommes gegessen und am Nachmittag in Frankreich Käse und Baguette. Nach der Überfahrt dann NATÜRLICH als erstes ne Fish&Chips Bude angefahren.

GB Fish and Chips

Laut Plan wollte ich dann von hier aus erstmal nach Stonehenge und mir die Steine dort anzusehen, aber bei dem Gespräch mit meinem Nachbarn beim Essen stellt sich raus das dieses Wochenende in der UK „Bank-Holiday“ ist. Als ohne Reservierung kein Zimmer im ganzen Süden zu bekommen ist. Na ja das Navi hatte noch die Position des Ramada in Milton Keys, also bin ich kurzerhand dann nach dort und hab für die Nacht eingechecked.

Am nächsten Morgen gemütlich „über Land“ nach Liverpool, weil meine Fähre ja erst am nächsten Morgen um 03:00 losfahren sollte. Es war wirklich nicht viel los, also das übliche 2 bis 3 mal Ver-Fahren (wie das mit einem Navi geht wird mir immer ein Rätsel bleiben, lach) und ansonsten am Nachmittag in Liverpool angekommen.

Witzige Geschichte, nachdem einige Mitfahrer genau wie ich zu früh angekommen waren und auf der Warteliste der Abendfähre standen und genau wie ich nicht mitgenommen wurden (sniff sniff), haben wir Pizza bestellt. Genau bei Domonio’s Lieferservice (im Internet) in Liverpool. Wurde auch geliefert. Genialer Service.
GB Pizza

Na ja und Abends um 22:00 hat man ja Zeit zum Essen und Trinken und Quatschen. Aber vor allen Dingen zum Essen 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

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