Ich denke es wird langsam Winter. Heute hab ich das Bike stehen lassen und bin mit dem Auto gefahren. Oder ich werde Alt, kann natürlich auch sein. „Ich nehme Winter für 200“, lach. Anyway, jetzt ist es wirklich schwierig als Biker. Die neue Saison ist quasi schon vor der Tür, die ersten grösseren Touren werden geplant und dann ist da ja noch die Tourist Trophy auf der Isle of Man. Auch in 2018 eines der Ziele die unbedingt angefahren werden müssen. Nur diesmal haben wir ein bisschen Schottland davor gesetzt.

Anreise Schottland

München-Amsterdam ist eine sehr sehr sehr langweilige Strecke, weil nur Autobahn und es hilft es auch nicht das wir am Rhein entlang fahren. Den sieht man so gut wie gar nicht. In Amsterdam ist leider nicht genügend Zeit um wieder einmal in Jugendsünden zu schwelgen und ein „Coffee-House“ zu besuchen. Also der Teil ist schon mal Stinklangweilig.

Dann kommt die Fähre nach Newcastle. Na das wird eher auch Uninteressant. Moped RECHTS auf das Schiff fahren, Abendessen, einen Trinken, Bett, Frühstück und Moped LINKS vom Schiff herunterfahren. Ende Gelände. Was soll schon großartiges Passieren.

Rundreise SchottlandDann kommt es aber gleich ganz „heavy“. Großbritannien muss noch für knapp 100 km seine Linke Strassenseite für uns bereitstellen und dann wechseln wir ins Land der Träume vieler Motorradler, Grenze zu Schottland ist 110 km vom Fährhafen entfernt.

Die erste Strecke ist recht einfach bis zum ersten Hotel/Motel in Dundee (nein nicht „Crocodile Dundee“, obwohl da könnte er seinen Namen her haben), also bis Dundee sind es ca. 280 km. Dazwischen liegen noch einige Schlösser, Denkmalen, Parks und anderes Touristisch Sehenswertes. 

Natürlich darf so was wie eine Whiskey- oder war es Whisky- Tour nicht fehlen. Um sicherzugehen wie das „Wasser des Lebens“ nun richtig geschrieben wird, ein kurzer Ausschnitt der Wikipedia zum Thema Whiskey/Whisky

Names and spellings
Much is made of the word’s two spellings: whiskey and whisky.
There are two schools of thought on the issue. One is that the spelling difference is simply a matter of regional language convention for the spelling of a word, indicating that the spelling varies depending on the intended audience or the background or personal preferences of the writer (like the difference between color and colour; or recognize and recognise), and the other is that the spelling should depend on the style or origin of the spirit being described. There is general agreement that when quoting the proper name printed on a label, the spelling on the label should not be altered.

The spelling whiskey is common in Ireland and the United States, while whisky is used in all other whisky producing countries. In the US, the usage has not always been consistent. From the late eighteenth century to the mid twentieth century, American writers used both spellings interchangeably until the introduction of newspaper style guides. Since the 1960s, American writers have increasingly used whiskey as the accepted spelling for aged grain spirits made in the US and whisky for aged grain spirits made outside the US. However, some prominent American brands, such as George Dickel, Maker’s Mark, and Old Forester (all made by different companies), use the whisky spelling on their labels, and the Standards of Identity for Distilled Spirits, the legal regulations for spirit in the US, also use the whisky spelling throughout.

„Scotch“ is the internationally recognized term for „Scotch whisky“.

Wiskey
Na schlauer geworden ?? Ich nicht und deswegen schreibe ich es mal so und dann wieder anders. Im Prinzip hab ich eine 50/50 Chance die ein oder andere Gruppe von Leuten mit meiner „Unwissenheit“ vor den Kopf zu stossen. Gut das ich die meisten Berichte erst NACH der Tour schreiben werden, grins. Nicht das mir einer IN Schottland plötzlich ein Glas unter die Nase hält und mir erklärt „Hey, du ist doch der, der in seinem Blog immer Whiskey falsch schreibt, das hier hätte deiner sein können, aber so nicht.“ Also kurz gesagt wir machen eine Whiskey Tour und dann schauen wir mal.

ElectricBraeNessi steht auch auf dem Plan und auf besonderen Wunsch auch einige „Battlefields“, quasi um die Geschichte Hautnah aufzunehmen. Ja und ein paar Schlösser auch noch. Alles was so auf dem Weg liegt und in einer kleinen 4 Tage Schottland Runde abgefahren werden kann. Und da wir schon in Schottland sind, dem Land der Elfen und Gnome (???), dann gucken wir uns auch den „Electric Brae“ an, das Stück Strasse das aussieht als wenn es hoch geht aber der Ball runterrollt. Oder anders herum. Auch dazu hab ich was bei Wikipedia gefunden 🙂 

Eigentlich ist es schon sehr erstaunlich, das man über alles und jedes einen Beitrag in der Wikipedia findet. Sogar für mich, der schon seit einiger Zeit in der IT-Industrie arbeitet ist es immer wieder Erstaunlich wie einfach und wie umfassend diese Informationsquelle im Internet ist. Vielleicht sollte der König der USA ein bisschen darin Lesen. 🙂 

Mehr zur Tourenplanung im nächsten Eintrag.