GSVollGeladenWenn MANN allein zur Tourist Trophy fährt ist das eigentlich alles ganz einfach. MANN besorgt sich ein Fährticket von Liverpool nach Douglas. Dann nur noch checken wie schnell kommt MANN nach Liverpool (wenn MANN Sitzfleisch hat in knapp 15h von München) und wieviel Wartezeit akzeptiert MANN bis zur Abfahrt der Fähre. Ende der Planung.

File_193Wenn eine Gruppe aus dem eigenen Umfeld koordiniert wird, kommt das ganze schon schwieriger daher, aber das geht auch noch. Wirklich interessant wird die Planung erst, wenn in der Planung Teilnehmer aus einem anderem Land und auch noch von einem anderen Kontinent sind.Pickup_Abfahrt_001

 

Da kommen so viele verschiedene Reisewege zusammen, die nicht unbedingt gebucht (bin ja kein Reisebüro) aber doch koordiniert werden müssen. Einige reisen per Flieger aus D-A-CH an, andere kommen aus den USA (CAFL). Je nach Typ sind eventuell noch Abholung am Flughafen (oder eben nicht) zu organisieren. Und dann gibt es die, die auf dem Land-/See-Weg per Motorrad aus verschiedenen Gegenden Deutschlands anreisen. Und verschiedene Anreise-Strecken und -Zeiten haben. Ach ja, und dann sind da noch die Leute, die unabhängig vom „TEAM Joerg“ anreisen und doch zu dieser Gruppe dazukommen.

entrance1image00865Alles in allem ist es eine sehr umfangreiche Planung um alle Wünsche / Anforderungen unter einen Hut zu bekommen. Denn am Ende soll es ja eine homogene Gruppe von Race-Fans sein, die sich für ca. 10 Tage auf einem „kleinen“ Zeltplatz am Abend zusammen ans Lagerfeuer setzen und über die Rennen / Gott und die Welt / das Leben schlechthin fachsimpeln und das ein oder andere Bierchen miteinander trinken.

Da aber alle Teilnehmer schon jetzt (203 Tage vor dem Event) völlig aus dem Häuschen sind, ist das Ganze dann doch nicht sooo schwer wie es sich anhört. (oder vielleicht besser „…nicht so schwer wie es sich liest…“). Und ein sehr grosser Vorteil für den Planenden ist dessen Alter (I give a rats ass about stuff I can’t control). Im Prinzip sagt man den Leuten: „Ich bin vom 30.05.18 – 13.06.18 auf dem Campingplatz Silly Moos“ und das war es dann. Klar kommt jeder an und fragt die üblichen Fragen, „wie kommst Du da hin“ und „wie kann ich dazu stoßen“, aber am Ende des Tages ist jeder für seinen eigenen Transport zuständig (wie gesagt, bin ja kein Reisebüro).

UND der allergrößte Vorteil an der ganzen Reise ist das Internet 🙂 Ja genau, das Medium, das von dem geneigtem Leser gerade verwendet wird. Was hat das Internet mit der Reise zur Tourist Trophy zu tun?

Na klar werden darüber die An/Abreisewege und Übernachtungen gebucht. Klar wird der Zeltplatz auch übers Internet reserviert. Aber die GRÖSSTE Erleichterung für den Reisenden Biker ist das Internet Unternehmen Amazon. Warum? Na weil die viele Sachen kostenlos liefern und das dann eben auch auf den Inseln (UK und IoM), man muss nur einen Account bei Amazon.CO.UK erstellen und schon werden benötigte Camping Utensilien nicht mehr mühsam mit dem Bike transportiert, sondern von Amazon geliefert.

Sollte das Material schon im eigenen Besitz sein, hilft DHL mit einem sehr günstigen Angebot (31,5 Kg für ungefähr 45 Euro) die Camping Ausrüstung an den Zeltplatz zu verschiffen. Und da einige von uns „mehrfach Täter“ sind, oder bei einem der kommenden Event mit einem Transporter fahren werden, ist das Rücktransport auch kein Problem.

Mehr zu UNSERER Strecke im nächsten Blog.

TJ1

Joerg Wenzel – Blogender Motorrad Enthusiast – aus München – schreibt http://www.WhyAskWhy.net